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KUKA: Großaktionär Grenzebach will Führungsspitze absetzen 12.08.2009
aktiencheck.de
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Die KUKA AG (ISIN DE0006204407 / WKN 620440) hat am Mittwoch Stellung zum Antrag seines Großaktionärs Grenzebach Maschinenbau GmbH auf eine außerordentliche Hauptversammlung genommen.
Zuvor hatte der Großaktionär des im MDAX notierten Roboterherstellers als Tagesordnungspunkte für die außerordentliche Hauptversammlung den Vertrauensentzug gegenüber den KUKA-Vorständen Dr. Horst Kayser und Dr. Matthias Rapp, die Abberufung des amtierenden Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Rolf Bartke sowie Neuwahlen zum Aufsichtsrat beantragt. Die Grenzebach Maschinenbau GmbH, die gemeinsam mit der Schweizer Beteiligungsgesellschaft RINVEST 29,2 Prozent der KUKA-Anteile hält, habe eigenen Angaben zufolge seit der Anteilsaufstockung im März bzw. im Juni 2009 mehrfach den konstruktiven Dialog mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Vorstand der Gesellschaft über die künftige Ausrichtung des Unternehmens gesucht, ohne dabei aber zu einem akzeptablen Ergebnis zu gelangen.
Grenzebach kritisiert vor allem, dass der amtierende Vorstand allen Ankündigungen zum Trotz neue Wachstumsmärkte jenseits der Automobilbranche nicht mit der gebotenen Konsequenz und Geschwindigkeit erschließt. Nach Einschätzung des Großaktionärs würden Anwendungen in den Wachstumsmärkten der Medizintechnik, der Solarbranche sowie der Airportlogistik besonders gute Perspektiven bieten. 2008 habe KUKA rund 70 Prozent des Umsatzes mit Automobilkunden generiert, so Grenzebach.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat von KUKA kündigten an, dass man den von Grenzebach gestellten Antrag auf eine außerordentliche Hauptversammlung prüfen werde. Wie es weiter heißt, sehe man den plötzlichen Vertrauensentzug durch den Großaktionär als nicht gerechtfertigt an, zumal dem Aufsichtsratsvorsitzenden im Rahmen einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 20. Juli dieses Jahres einstimmig das Vertrauen durch das Kontrollgremium ausgesprochen worden war. Zuvor waren am 29. April 2009 im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens zwei Vertreter der Grenzebach Maschinenbau GmbH neu in den KUKA-Aufsichtsrat gewählt worden. Außerdem finden es der Aufsichtsratsvorsitzende und der Vorstand von KUKA " befremdlich, dass ein Investor mit weniger als 30 Prozent in derartig massiver Form die Kontrolle über einen Konzern beansprucht, ohne den anderen Aktionären ein Übernahmeangebot zu machen", teilte KUKA weiter mit.
Die Aktie von KUKA notiert aktuell mit einem Minus von 0,47 Prozent bei 10,47 Euro. (12.08.2009/ac/n/d)
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